Digital dokumentieren

Baustellen und Arbeitsschritte per App digital dokumentieren

Die Handwerkersoftware

Die 1. Blitz und Donner GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die notwendigen Büroarbeiten eines Werbetechnikers auf Papier auf das Nötigste zu reduzieren.
Mittel zum Zweck: Werkerapp, eine App für Android- und Apple-Geräte. Mit ihr haben Monteure und Planer alle Informationen rund um eine Baustelle oder einen Auftrag auf dem Smartphone verfügbar; Bautagebücher, Rapportberichte und Stundenzettel lassen sich direkt in der App erstellen und einem Kunden zuordnen.
Dabei funktioniert sie ebenso einfach und selbsterklärend wie Whatsapp. Kommen während der Begehung oder eines Gesprächstermins Fragen auf, können sich Mitarbeiter direkt mit den Kollegen im Büro austauschen, die sich via Webbrowser in das Programm einloggen. Dadurch kann dem Kunden noch vor Ort eine Lösung angeboten und das weitere Vorgehen besprochen werden. Unternehmen können die App vier Wochen gratis testen, danach kostet sie pro Anwender und Monat ab 3,50 Euro netto. www.werkerapp.com

Werkerapp ermöglicht, Projekte digital zu dokumentieren


In immer mehr Gesprächen mit Werbetechnikern wird deutlich, dass digitale Geschäftsprozesse in der handwerklich geprägten Branche enorm an Bedeutung gewinnen.
Während Programme für die Büroorganisation schon sehr weit verbreitet sind, sind kleine digitale Helfer noch nicht ganz angekommen. Ähnlich wie bei einem Schweizer Taschenmesser gibt es für viele Situationen einzelne perfekt passende Werkzeuge. Bei der Digitalisierung ist Detlev Lang, geschäftsführender Gesellschafter von Euroschild, in der Werbetechnik-Branche bereits vorn dabei. Sein Unternehmen aus Langenzenn setzt die App Werkerapp von 1. Blitz + Donner GmbH ein, um die Baustelle digital zu koordinieren und zu dokumentieren.

Bis vor Kurzem machte Euroschild vor Ort das Aufmaß, zusammen mit zig Bildern, handschriftlichen Kommentaren sowie einigen Gedankenstützen und musste alles nach der Rückkehr in die Firma fertigstellen – eine Arbeitsweise, die auf die meisten Werbetechniker zutreffen dürfte. „Die Herausforderung war, alles möglichst schnell der richtigen Baustelle zuzuordnen. Jetzt sind die Bauvorhaben von Beginn an digital erfasst und ich kann vor Ort gleich die Fotos und Kommentare direkt und einfach am Smartphone festhalten“, erklärt Detlev Lang den Einsatz von Werkerapp bei Euroschild. Aber Baustellen können sich schnell verändern. Dann muss die Abstimmung zwischen Büro und Montagetrupp(s) schnell gehen; gerade kurzfristige Änderungen bedeuten einen hohen Koordinationsaufwand.
Auch in diesem Punkt profitiert Euroschild von der App, beschreibt der Geschäftsführer: „Wir haben erkannt, dass der kürzeste Weg über das Smartphone geht. Eine effiziente Baustellenorganisation spart Zeit und reduziert mögliche Fehler enorm.“ Frank Wiedemann, Gründer der WerkerApp, ergänzt, dass sich Monteure vor Ort in Echtzeit mit dem Büro abstimmen können. So ließen sich vergessene Nachträge oder Baubehinderungen zügig in Bild und Text festhalten.

Die Digitalisierung schreitet in der Werbetechnik-Branche voran. Euroschild dokumentiert Baustellen und Arbeitsschritte per App.

Euroschild-Inhaber Detlev Lang (li.) mit Montageleiter Stefan Vielweber


Digital dokumentieren: Fotos als Absicherung

Durch die Verschärfung des Gewährleistungsrechts Anfang des Jahres ist eine aussagekräftige Dokumentation noch wichtiger geworden – ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

„Wir dokumentieren unsere Arbeit mit Fotos, egal ob Folierung, Installationen oder Änderungen. Damit wären wir bei etwaigen Unstimmigkeiten auf der sicheren Seite, denn wir hätten es sozusagen schwarz auf weiß“,

bekräftigt der Geschäftsführer des 50 Mitarbeiter großen Werbetechnik-Betriebes die Notwendigkeit einer ordentlichen Dokumentation. Anwenden lässt sich die Fotodokumentation auch beim CarWrapping:

Die Folierer können den Zustand des Fahrzeuges vor Arbeitsaufnahme sowie nach Fertigstellung, aber auch die Verklebearbeiten mit Fotos dokumentieren. Ein schöner Nebeneffekt sind Vorher-Während-Nachher-Fotos, die sich gut für Werbezwecke einsetzen lassen. Wird der Erfolg der Leistung abschließend nicht dokumentiert und abgenommen, kann die Baustelle nicht abgeschlossen werden. Euroschild kann hierfür alle Daten, die Mitarbeiter mit der WerkerApp erfassen, über ein anwenderfreundliches Berichtswesen der App in das Abnahmeprotokoll und Berichte einfließen lassen. „Jede Baustelle mit Fotos und Kommentaren können wir einfach als bearbeitbares Word-Dokument mit einem Klick erstellen lassen“, beschreibt Detlev Lang. Den fertigen Bericht sendet der Geschäftsführer als PDF-Datei an den Auftraggeber. Damit hat er seine Baustelle digital und analog erfolgreich abgeschlossen.

Mit Werkerapp lässt sich auch Car Wrapping dokumentieren Bild: Heck Design

Der Artikel wurde zuerst im Fachmagazin „werbetechnik“ veröffentlicht. (www.werbetechnik.de)

Sie finden die Internetseite der Euroschild GmbH hier.


Wir empfehlen Ihnen auch gerne unsere Blog-Artikel über Datenschutz im Handwerk oder Baumängel-Vermeidung.

Wenn Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unseren Blog-Beiträgen oder Fragen zur WerkerApp haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail an feedback@werkerapp.com zu schicken.

Baumängel vermeiden mit WerkerApp – Teil 2

Baumängel vermeiden: Datenschutzkonform dokumentieren mit der WerkerApp

Im ersten Teil dieses Blog-Beitrages sind wir bereits auf die Gründe sowie die rechtlichen Regelungen für Baumängel eingegangen. Im zweiten Teil soll nun aufgezeigt werden, wie Baumängel rechtlich definiert sind und wie man sie am besten vorbeugen kann.

Ein Fallstrick für Handwerker

Besonders interessant dürfte für Handwerker bei § 13 VOB/B vor allem Absatz 3 sein. Dort heißt es: „Ist ein Mangel zurückzuführen auf die Leistungsbeschreibung oder auf Anordnungen des Auftraggebers, auf die von diesem gelieferten oder vorgeschriebenen Stoffe oder Bauteile oder die Beschaffenheit der Vorleistung eines anderen Unternehmers, haftet der Auftragnehmer, es sei denn, er hat die ihm nach § 4 Absatz 3 obliegende Mitteilung gemacht.“

Was bedeutet das:

Wenn der Auftraggeber, also der Bauherr, sich beispielsweise nicht an die Vorgaben im Leistungsverzeichnis hält, von den Plänen oder der Baubeschreibung abweicht, andere als vorgeschriebene Materialien oder Farben verwendet werden, entsteht ein Mangel.  Der Handwerker kann dafür haftbar gemacht werden, wenn er nicht unverzüglich – möglichst schon vor Beginn der Arbeiten – seine Bedenken schriftlich dem Auftraggeber mitteilt, wie VOB/B § 4 Absatz 3 besagt.

  • Selbst wenn kein materieller Schaden vorliegt
  • Wenn das Werk den anerkannten Regeln der Technik entspricht
  • nach Herstellerangaben erstellt wurde und den Handwerker kein Verschulden trifft

kann der Auftraggeber seine Mängelrechte geltend machen.

Die Leistungsbeschreibung und das Leistungsverzeichnis sind somit von großer Bedeutung.

Daher empfiehlt sich eine lückenlose Überprüfung und Dokumentation des Auftrags und der eigenen Arbeit durch den Handwerker. Einerseits um Baumängel zu vermeiden, andererseits um die Kommunikation mit dem Auftraggeber und anderen beteiligten Handwerksunternehmen möglichst effizient und effektiv zu gestalten.

Die WerkerApp bietet hierfür umfassende Dokumentationsmöglichkeiten. Mit ihr können Informationen, Fotos und Formulare zentral gesammelt und passgenau verwaltet werden. Die Dokumentation des Baufortschritts für den Auftraggeber, das Festhalten von Baumängeln sowie die Organisation anstehender Arbeiten für die eigenen Mitarbeiter auf der jeweiligen Baustelle lässt sich einfach und rasch umsetzen. Mit einem Klick können sämtliche relevanten Daten der jeweiligen Handwerker-Leistung exportiert und später im pdf-Format gespeichert werden. Alle Vorgänge erfolgen datenschutzkonform. Die erfassten Daten werden auf Servern in Deutschland gelagert, sämtliche Bild- und Textrechte bleiben bei den Urhebern. 

Überzeugen Sie sich selbst von den besonderen Möglichkeiten! Testen Sie jetzt die WerkerApp.


Haben Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unserem Blog-Beitrag oder Fragen zur WerkerApp? Dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail an enterprise@werkerapp.com.

Im WerkerApp-Hilfe-Center erklären wir ausführlich, wie Sie ordnungsgemäße Baustellen-Fotodokumentation mit unserer App erstellen können.

Baumängel

Baumängel vermeiden: Was gilt es zu beachten

Die Zahlen sind alarmierend. Seit 2006 hat sich die Anzahl der Bauschäden beim Neubau von Wohngebäuden stark erhöht. Innerhalb von zwölf Jahren sind die durchschnittlichen Bauschadenskosten von 49.000 Euro auf aktuell 84.000 Euro gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 89 Prozent, wie der Bauherren-Schutzbund (BSB) in einer Pressemitteilung zum Bauschadenbericht 2018 schreibt. Um solchen Problemen entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Verwendung einer Software zur Baustellendokumentation. Wird eine Baustelle richtig dokumentiert, können Mängel rechtzeitig erkannt und dadurch vorzeitig ausgebessert werden.

Feuchtigkeit und nicht vorschriftsmäßige Ausführung

Als Gründe für die Entwicklung nennt der gemeinnützige Verein, der private Bauherren und Kapitalanleger bundesweit unabhängig berät, die hohe Marktauslastung, den Fachkräftemangel und eine unzureichende Planung. Besonders mangelhaft waren demnach Dächer, Decken, Fußböden, Wände und die Haustechnik. Die häufigsten Schäden entstanden durch eindringende Feuchtigkeit, nicht vorschriftsmäßige Ausführung, Maßfehler, Risse und falsche Abdichtungen.

„Bauen wird durch höhere gesetzliche Anforderungen und komplexere Bauteile immer komplizierter. Dadurch steigt auch die Fehleranfälligkeit bei der Planung und Bauausführung“, so Bauherren-Schutzbund-Geschäftsführer Florian Becker. Der Bauschadenbericht 2018, eine 34-seitige Studie, wurde vom Institut für Bauforschung e.V., Hannover im Auftrag des Bauherren-Schutzbundes erstellt. In ihr wurde die Entwicklung der Bauschäden sowie der Bauschadenskosten 2018 analysiert.

Dass Baumängel ein grundsätzliches Problem darstellen, ist nichts Neues. Denn ein Haus, das frei von Mängeln ist, muss erst noch gebaut werden, wie Experten sagen. Allgemein ist ein Baumangel ein Sachmangel. Das bedeutet, dass der gegenwärtige Zustand (Ist-Zustand) vom geplanten Zustand (Soll-Zustand) abweicht.

Doch wann ist eine vom Handwerker erbrachte Leistung korrekt und wann weist sie Mängel auf?


 BGB- oder VOB/B-Vertrag?

Paragraf zu Baumängel, BGB- oder VOB/B-Vertrag?

Wichtig ist, welche rechtliche Regelung bei einer Bauleistung vereinbart wird. Prinzipiell gilt: Liegt keine besondere vertragliche Vereinbarung vor, gilt bei einer Bauleistung immer das Werkvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Da das BGB jedoch sämtliche Arten von Werkverträgen branchenunabhängig abdeckt, empfiehlt es sich Bauleistungen nach der VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vertraglich zu vereinbaren. Denn im Gegensatz zum Werkvertragsrecht des BGB beinhaltet die VOB/B detaillierte Regelungen für die Erstellung von Bauwerken.

Dem Thema Mängelansprüche widmet die VOB/B einen eigenen Paragrafen. In § 13 beschäftigt sie sich umfassend mit den Aspekten von Baumängeln. 

Laut § 13 Absatz 1 der VOB/B ist eine Leistung zum Zeitpunkt der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie:

  • die vereinbarte Beschaffenheit hat und
  • den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Ist die Beschaffenheit hingegen vertraglich nicht vereinbart worden, so ist die Leistung zur Zeit der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie:

  • sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst
  • für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Auftraggeber nach der Art der Leistung erwarten kann.

In der nächsten Blog-Folge gehen wir genauer auf § 13 VOB/B, Absatz 3 und VOB/B § 4 Absatz 3 sowie auf die Baumängel-Dokumentation.


Wenn Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unseren Blog-Beiträgen oder Fragen zu unserer Bausoftware haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail an enterprise@werkerapp.com zu schicken.

Im WerkerApp-Hilfe-Center erklären wir in detaillierten Artikeln, wie Sie das Maximum für Ihren Betrieb aus den Funktionen unserer Handwerkerapp rausholen können. Wir empfehlen Ihnen auch sehr gerne unsere Fallstudie über die Nutzung von WerkerApp in der Werbetechnik-Branche am Beispiel von Euroschild GmbH.

Datenschutz (DSGVO): Auch im Handwerk gilt Einhaltungspflicht

Seit dem 25. Mai 2018 ist die neue europäische Datenschutzverordnung (DSVGO) in Kraft getreten. Datenschutz ist somit wieder ein präsentes Thema. Auch Handwerksbetriebe sind davon betroffen, sobald sie Mitarbeiterdaten erfassen und Kundendaten speichern. 
Experten warnen jetzt vor der Benutzung von WhatsApp auf dem Firmenhandy. Oft wird damit unbewusst gegen die neuen Verordnungen verstoßen.
Die mögliche Folge daraus – hohe Bußgelder!

Laut der neuen Datenschutzverordnung, hat ein Kunde das Recht zu erfahren, welche Informationen von ihm gespeichert sind. Außerdem kann er diese nach Abschluss eines Auftrages löschen lassen. Problematisch wird es, wenn ein Datenaustausch mit dem Kunden oder dem Kollegen über WhatsApp stattgefunden hat.

Oft sind Fotos und Kontaktdaten dann über verschiedenen WhatsApp-Chats verteilt, auf unterschiedlichen lokalen Geräten abgelegt, oder sogar mit einem Cloud-Anbieter synchronisiert. Aus diesem Grund gestaltet sich das Löschen dieser Daten als sehr schwierig und aufwendig. Es ist daher unbedingt notwendig den Überblick zu behalten. Andernfalls kann ein Verstoß gegen die Datenschutzverordnung nicht mehr ausgeschlossen werden. Denn Unwissenheit schützt bekannterweise nicht vor Strafe. Experten empfehlen in solchen Fällen die konsequente Nutzung von DSGVO-konformen digitalen Tools, die diese Konformität gewährleisten. In unserer Bausoftware WerkerApp finden Sie ein modernes DSGVO-konformes Tool, das die tägliche Arbeit in großen Teams erleichtert und deutsche Datenschutz-Standards gewährleistet.

Um den Überblick zu behalten, haben wir für Sie eine Datenschutz-Checkliste erstellt. Sie beinhaltet Fragen, die Sie sich bei der Erfassung von Daten stellen sollten.


WerkerApp als Alternative zu WhatsApp

WerkerApp: Die neue WhatsApp Alternative für Baustellen

 

Die neue WerkerApp wurde extra für die digitale Dokumentation der Handwerksbetriebe entwickelt.
Die Einhaltung der neuen Datenschutzanforderungen war uns bei der Umsetzung dabei besonders wichtig.

 

Durch die Benutzung von WerkerApp,

  • können Sie sicher gehen, dass keine Daten nach außen getragen werden
  • werden sie weder mit dem Handy, noch mit einem Drittanbieter synchronisiert
  • besteht die Möglichkeit mit nur einem Klick alle Daten vollständig zu exportieren und zu löschen
  • und Sie sind darüber hinaus bei Baumängel-Ansprüchen bestens abgesichert

In unserem Hilfe-Center erklären wir noch einmal genauer, warum WerkerApp für Sicherheit im Bereich Datenschutz sorgt.