Luca Anschel im Interview – Ein Praxisbeispiel zur Digitalisierung im Handwerk

Auch für Handwerksbetriebe ist es heutzutage wichtig einen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen. Luca Anschel zeigt mit seinem Instagram-Account creativluca wie das funktioniert. Der auszubildende Maler und Lackierer im elterlichen Betrieb CASA Malerfachbetrieb liefert auf seinem Kanal Einblicke aus seinem Arbeitsalltag. Unserer Meinung nach ein Musterbeispiel für gelungenes Selbstmarketing.

Quelle: Instagram @creativluca

Wolltest du schon immer in den Betrieb deines Vaters einsteigen oder hattest du andere Pläne?

Um diese Frage zu beantworten muss ich etwas weiter ausholen. Nachdem ich meinen Realschulabschluss in der Tasche hatte, wusste ich zunächst nicht, wie es jetzt für mich weitergeht: Ausbildung, Schule – oder vielleicht doch ein FSJ?

Schon zu diesem Zeitpunkt überlegte ich, in die Firma meines Vaters einzusteigen, allerdings war ich mir anfangs nicht zu 100% sicher. Nicht, weil ich mir unsicher war, ob es mir Spaß machen würde, sondern einfach weil ich zu diesem Zeitpunkt dieselbe Denkweise über das Handwerk hatte, wie die meisten Anderen auch, die damit nicht allzu viel am Hut haben. Eigentlich war ich mir sogar im Klaren, dass es mir viel Freude bereiten würde mit den Jungs zu arbeiten, meinen Vater auf Termine zu begleiten und das Ding irgendwann mal alleine zu rocken. Trotzdem entschied ich mich damals für das, was irgendwie alle machen, wenn sie nicht wissen wie es weiter gehen soll – und zwar für den Weg zum Abitur. Also ging ich auf eine Privatschule…

…Relativ schnell wurde mir jedoch klar, dass es vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung gewesen ist. Nach ca. einem Jahr – wenn nicht schon früher – begannen die Gespräche über den Abbruch der Schule und den Einstieg in den CASA Malerfachbetrieb meines Vaters. Anfang des zwölften Schuljahres fing ich an mit meinem Klassenlehrer darüber zu sprechen und auch er merkte wie unmotiviert ich mit der Zeit wurde. Wir gingen die unterschiedlichen Möglichkeiten durch und ich entschied mich gemeinsam mit meinen Eltern für das Fachabitur in Kombination mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer. Seit September 2018 bin ich nun dabei und es war definitiv die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.

Du wirst demnächst regelmäßig über deinen Handwerker-Alltag bloggen. Warum hast du dich entschieden, einen Blog zu starten?

Ich bin der Meinung, dass das Handwerk (insbesondere in meiner Generation) in der Vielfalt und den Möglichkeiten etwas zu erreichen stark unterschätzt wird. Deshalb denke ich, dass Social-Media-Plattformen perfekt dafür geeignet sind, diese Branche in Szene zu setzen und den jungen Leuten nahezubringen.

Außerdem merke ich durch meinen Instagram-Account, dass das Handwerk immer mehr Akzeptanz findet und extrem spannend ist. Aus diesem Grund möchte ich weiterhin viel von meinem Azubi-Leben teilen, um im Endeffekt noch mehr Menschen zu erreichen. Vielleicht gelingt es mir, die Denkweise der Gesellschaft über das Handwerk ein wenig zu verändern.

Kann die Digitalisierung deine Arbeit erleichtern oder dich bei der Arbeit unterstützen?

Logisch – Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass die Digitalisierung mir helfen bzw. mich unterstützen kann. Allerdings versuche ich während der Arbeit mein Handy wirklich nur für meine Instagram-Stories zu benutzen. Ansonsten würde ich mich wahrscheinlich zu stark davon ablenken lassen. Allerdings freue ich mich dann doch auch, wenn ich in meiner Freizeit am Handy sehe, was die Kollegen den Tag über gemacht haben. Dadurch bekommt man super Eindrücke und lernt zum Teil noch etwas dazu.

Wie wird in eurem Malerfachbetrieb die Digitalisierung angepackt? Was würdest du verändern?

Ändern würde ich bei uns dahingehend ehrlich gesagt nichts. Wir gehen mit der Zeit und ich bin froh, dass wir medial gut aufgestellt sind. Inzwischen sollte man das auch sein, um da den Sprung nicht zu verpassen, denn jetzt beginnt die Zeit, in der immer mehr Handwerksbetriebe auf Instagram und Co. aktiv werden. Mein Vater hat mir die Aufgabe überlassen, mich um unsere Social-Media-Aktivitäten zu kümmern. Ich denke, dass wir dadurch einen noch moderneren Eindruck beim Kunden hinterlassen und ich glaube, das ist innerhalb der Digitalisierung eine der wichtigsten Komponenten. Allgemein bin ich froh darüber, dass die Digitalisierung in der Handwerksbranche voranschreitet. Diese stellt meiner Meinung nach eine große Chance für die Betriebe und das Handwerk dar, sich in Szene zu setzen.

Handwerk in Deutschland: Zahlen, Daten, Fakten

Wie wichtig ist das Handwerk für Deutschland?

Diese Frage stellt sich die 2019er Studie “Das Handwerk wird digital” der Friedrich-Ebert-Stiftung. Der WerkerApp-Blog hat die wichtigsten Ergebnisse für euch zusammengefasst.

Die Handwerksordnung (HwO) unterscheidet folgende Handwerke:

  • A-Handwerke: handwerkliche Berufe, die eine abgeschlossene Meisterprüfung vorschreiben.
  • B1-Handwerke: handwerkliche Berufe mit einer freiwilligen, aber nicht verpflichtenden Meisterprüfung.
  • B2-Handwerke: handwerksähnliche Berufe, die keinen Qualifikationsnachweis erfordern.

Schauen wir uns die wichtigsten Kennzahlen der Handwerkerbranche genauer an:

Wie viele Handwerksbetriebe welcher Größe gibt es in Deutschland?

Betriebsgrößenstruktur im Handwerk 2015

Hier fällt auf: Es sind die kleinen Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Rückgrat des deutschen Handwerks bilden.

In welchen Gewerken gibt es die meisten Handwerksunternehmen?

Anzahl zulassungspflichtiger Handwerksunternehmen nach Handwerk-Gewerbezweig in Deutschland 2015

Bei der Mitarbeiteranzahl pro Gewerk sieht es dann schon ein bisschen anders aus:

In welchen Gewerken gibt es die meisten Mitarbeiter?

Beschäftigungszahl nach Handwerk-Gewerbezweig in Deutschland 2015

Nun schauen wir uns an, in welchen Gewerken der Rubel rollt:

Welche Gewerke machen den meisten Umsatz?

Umsatz nach Handwerk-Gewerbezweig in Deutschland 2015

Das Handwerk: Ein echter volkswirtschaftlicher Grundpfeiler

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, wie relevant das Handwerk für Deutschlands Wirtschaft ist. Umso wichtiger ist es, dass Handwerksbetriebe den Schritt in die Digitalisierung wagen, um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein.

Dazu braucht es keine teure Unternehmenssoftware: Eine leistungsstarke und benutzerfreundliche App zur Baustellendokumentation ist auch für kleine Betriebe schnell und günstig verfügbar. Diese Handwerkersoftware funktioniert auch als Bautagebuch-App

Nur Mut! Die Digitalisierung ist eine tolle Chance – auch und vor allem für das Handwerk.

Quelle: Das Handwerk wird digital (Friedrich-Ebert-Stiftung)

(Bild: App / Pixabay)

Handwerkerapps: So digitalisiert ihr Fotodokumentation und Bautagebuch

Handwerker-Apps: So digitalisiert ihr Fotodokumentation und Bautagebuch

Baustelle und Baufortschritt dokumentieren, Aufmaß nehmen, Mängel festhalten, erbrachte Leistungen belegen: Was Handwerker und Bauarbeiter bislang oft mit Stift, Papier und Fotoapparat erledigen müssen, kann längst einfach digital ablaufen. Weniger Papierkram, mehr echtes Handwerk: Der WerkerApp-Blog zeigt euch, wie es geht.

Eine Handwerker-App ist äußerst praktisch: Statt sich nach der Baustelle mit Aktenordnern, unleserlichen Notizen, Fotokopien und dutzenden verstreuten Bildern rumzuärgern, habt ihr alles auf eurem Smartphone. Ein Klick auf “Exportieren” und ihr habt alle Daten in einem digitalen Paket.

So könnt ihr eure Leistung lückenlos in Rechnung stellen, einen Bautagebericht anfertigen oder euch vor Regressforderungen schützen.

Mobile Handwerkersoftware: Was, wenn ich kein Internet habe?

„Wie viel Datenvolumen verbrauchen solche Apps und was mache ich, wenn mein Einsatzort ein Kellergeschoss ohne Netzempfang ist?” – das sind berechtigte Fragen! Unser Tipp lautet: Achtet darauf, dass die von euch gewählte Handwerker-App auch ohne Internetanbindung funktioniert. Hochwertige Handwerker-App-Lösungen bieten dies, der Datenabgleich erfolgt, wenn ihr wieder Netz habt.

Handwerker-App: Projektteams sind ein Muss

Hochwertige mobile Software-Lösungen für Handwerker und Bauarbeiter erkennt ihr auch daran, dass ihr Projektteams in ihnen erstellen könnt.

Das funktioniert ähnlich wie eine WhatsApp-Gruppe. So ist sichergestellt, dass alle Kollegen auf dem neuesten Stand sind.

So unterstützt eine Handwerker-App beim Bautagebuch

Das Bautagebuch wird durch den Bauleiter erstellt und dokumentiert den gesamten Baubablauf, einschließlich aller Schäden und Mängel. Es ist Bestandteil des Vertrags zwischen Bauherren und Bauleitern und muss regelmäßig geführt werden. Grundlage ist die Honorar-Ordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), die greift, wenn der Architekt für den Bauherrn tätig wird.

Bautagebücher umfassen unter anderem folgende Informationen:

  • Datum
  • Objekt
  • Wetter
  • anwesende Ingenieure
  • Bauleiter
  • anwesende Gewerke
  • Anzahl der Handwerker einer Firma
  • ggf. die Arbeitszeiten bzw. Stundenzahl
  • eingesetzte Baugeräte/-maschinen
  • verwendete Baustoffe
  • Mängel und Bauschäden
  • Fotodokumentation

Bleibt die Frage, woran ihr gute Handwerker-Apps erkennt:

Digitalisierung im Handwerk und am Bau: Nur Mut!

Auch wenn ihr nicht verpflichtet seid, ein Bautagebuch zu führen: Für Kleinbetriebe ist eine Handwerkersoftware ebenfalls sinnvoll. Gute Handwerker-Apps bieten folgende Vorteile:

  • so einfach zu bedienen wie WhatsApp
  • frei von Wartungskosten
  • auch ohne Internet nutzbar
  • Markieren von Bildern möglich
  • Erstellen von Projektteams möglich
  • Exportfunktion für Kunden und Akten
  • langfristige Archivierung

Gemäß dem Motto: weniger Papierkram, mehr echtes Handwerk! Wir wünschen euch einen erfolgreichen Schritt in die Digitalisierung von Handwerk und Baustelle.

(Bild: App / Pixabay)

Digitalisierung im Handwerk immer noch Neuland

Wie können Handwerksbetriebe die Digitalisierung nutzen?

Die digitale Transformation beherrscht die Schlagzeilen. Aber was genau meint der Begriff und welche Rolle spielen dabei digitale Plattformen und Handwerkersoftware für die Baustellendokumentation? Der WerkerApp-Blog klärt auf.

Digitale Transformation – was ist das?

Digitale Transformation ist die wertschöpfende Umwandlung von…

  • Prozessen (z. B. Baustellendokumentation)
  • Produkten (z. B. Mobiltelefon)
  • Dienstleistungen (z. B. Banking)
  • und Geschäftsmodellen (z. B. Handel)

…mithilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (z. B. dem Internet oder Software-Programmen). Ein paar Beispiele:

Prozesse: Wo früher viel Papierkram in Büros anfiel, setzen sich heute immer stärker Buchhaltungs-Software und Apps durch: Dateien ersetzen Aktenordner – so auch in der Baustellendokumentation.

Produkte: Du erinnerst dich an die alten Tastatur-Handys Anfang der 2000er Jahre? 2007 kam das erste iPhone auf den Markt und war eine Revolution: Touchscreen statt Tastatur, ein großer App-Store und beeindruckende Rechenleistung. Kurzum: eine wertschöpfende Umwandlung mithilfe moderner Technologie.

Dienstleistungen: Früher sind wir alle zur Bankfiliale marschiert, wenn wir Geld überweisen wollten oder Kontoauszüge brauchten. Heute erledigen immer mehr Menschen ihre Bankgeschäfte online – vom heimischen PC oder Smartphone aus. Weil Online-Banking bequemer und schneller ist, empfinden es viele als wertschöpfend.

Geschäftsmodelle: Wollten wir in den 1990ern eine Kaffeemaschine kaufen, besuchten wir einen Elektrofachmarkt (stationärer Handel). Heute schauen viele erstmal online bei Amazon (Online-Handel). Das Shopping verlagert sich immer stärker ins Web, weil es für viele einfacher und bequemer ist, vom Sofa aus einzukaufen als durch Fußgängerzonen zu rennen.

Bevor wir uns anschauen, wie sich all das im Handwerk bemerkbar macht, blicken wir auf die Größe und Bedeutung der Branche:

Die wirtschaftliche Bedeutung von Handwerksbetrieben

2019 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie „Das Handwerk wird digital“. Sie betont, wie wichtig Handwerksbetriebe für die deutsche Wirtschaft sind:

  • In rund einer Million Handwerksbetriebe sind ca. 5,5 Millionen Menschen beschäftigt.
  • Rund 363.000 Lehrlinge erhalten dort eine qualifizierte Ausbildung.
  • Damit sind 12,5 Prozent aller Erwerbstätigen im Handwerk beschäftigt und fast jeder dritte Lehrling wird in einem Handwerksbetrieb ausgebildet.

Es wird deutlich: Das Handwerk ist und bleibt ein volkswirtschaftlicher Grundpfeiler. Und so, wie Menschen früher in den gelben Seiten nach einem passenden Handwerker suchten, tun wir das heute immer öfter online. User nutzen dafür gerne das Angebot von digitalen Plattformen.

Das Handwerk und die Plattform-Ökonomie

Ob Amazon, Ebay oder Airbnb: Plattformen sind digitale Marktplätze, auf denen sich Angebot und Nachfrage treffen. Im Digital-Zeitalter können sie dank Netzwerk-Effekten zu mächtigen Geschäftsmodellen werden:

  • Je mehr Nachfrager es auf einer digitalen Plattform gibt, desto mehr Anbieter kommen auf diese Plattform.
  • Das funktioniert auch andersherum: Je mehr Anbieter es auf einer Plattform gibt, desto mehr Nachfrager werden kommen.
  • Im Erfolgsfall wachsen diese Plattformen sehr schnell und sehr stark (sog. exponentielles Wachstum).

Auch für das Handwerk haben sich digitale Plattformen etabliert, Beispiele sind MyHammer, wirsindhandwerk.de oder Blauarbeit. Bei Auktions-Plattformen erstellt der Kunde eine Beschreibung für die auszuführende Tätigkeit, auf welche registrierte Handwerker ein Angebot abgeben. Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung nennt folgende Vorteile:

  1. deutlich größerer Kreis möglicher Kunden
  2. klar erkennbare und vergleichbare Preise
  3. Zusammenarbeit mit anderen Handwerksbetrieben

Aber es gibt auch Nachteile:

  1. Der persönliche Kontakt zum Kunden geht verloren.
  2. Nicht alle rechtlichen Fragen des Plattform-Geschäftes sind geklärt (z. B. Eigentumsrecht oder Datenschutz).
  3. Handwerksunternehmen, die digitale Plattformen nutzen oder selbst aufbauen wollen, brauchen entsprechend geschulte Mitarbeiter.

Auch bleibt die Frage, inwieweit solche Plattformen reine Preisschlachten fördern und Qualität immer unwichtiger wird.

Digitalisierung: Chancen & Risiken für Handwerksbetriebe

Alles im Leben hat gleichzeitig positive und negative Seiten – das gilt auch für die Digitalisierung. Jedoch wäre es schade und von Nachteil, wenn du die digitale Transformation an dir vorbeiziehen lässt.

Du musst nicht gleich eine eigene digitale Plattform aufbauen, kannst aber damit beginnen, zum Beispiel mithilfe von Handwerkersoftware deine Prozesse zu digitalisieren. Wie wäre es mit der Baustellendokumentation? Unsere WerkerApp ermöglicht genau das!

Quelle & Link-Tipp:

(Bild: Wartung / Pixabay-Lizenz)

Baustellen Regeln

Baustellen-Regeln: Auf den Punkt gebracht!

Der Alltag am Bau ist fordernd: Häufig werden im Eifer des Gefechts einige Regeln missachtet oder sie geraten aus dem Blickfeld. Um dich und dein Team dabei zu unterstützen, euer Zusammenspiel so fair wie möglich zu gestalten, haben wir die wichtigsten Punkte zu einer Baustellen-Checkliste zusammengefasst.


Baustellen-Regel Nr. 1: Wir tragen Sicherheitskleidung

Ohne Baustellenhelm nur ein halber Mensch: Selbstverständlich macht dich ein Sicherheitshelm attraktiver und schützt dich vor Verletzungen. Und gemäß §15 Arbeitsschutzgesetz ist es deine Pflicht, auf der Baustelle immer einen Helm und entsprechende Sicherheitskleidung zu tragen. Der Paragraph besagt, dass

Baustellensicherheit„die Beschäftigten [verpflichtet sind], nach ihren Möglichkeiten sowie gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen […und] insbesondere Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Arbeitsstoffe, Transportmittel und sonstige Arbeitsmittel sowie Schutzvorrichtungen und die ihnen zur Verfügung gestellte persönliche Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu verwenden [.]”

Dazu zählen Baustellenhelm, Sicherheitsschuhe sowie spezielle Arbeitsschutzkleidung.


Baustellen-Regel Nr. 2: Auf dem Weg zum Container – Maschinen, Arbeitsgeräte und Baupläne mitnehmen

“Ich könnte doch etwas mitnehmen, wenn ich sowieso mit leeren Händen auf dem Weg zum Container bin”. Genau daran wird häufig nicht gedacht. Trotzdem solltest du alle Arbeitsgeräte wieder in den Container räumen, denn so bleiben wichtige Informationen bzw. Arbeitsmittel auf dem Bau erhalten.

Zudem möchten deine Kollegen und du die Baustelle am nächsten Tag ordentlich vorfinden. Denke daher immer daran: Was du selbst nicht brauchst, lege stets zurück, denn du bist nicht allein am Bau.


Baustellen-Regel Nr. 3: Pausenzeiten einhalten

Wenn du auf der Baustelle schuftest, kann es schnell passieren, dass du die Zeit aus den Augen verlierst. Pausen sind wichtig und sie sind gesetzlich geregelt: Bei einer Arbeitszeit von 6-9 Stunden musst du mindestens 30 Minuten pausieren. Arbeitest du mehr als 9 Stunden, stehen dir gesetzlich sogar mindestens 45 Minuten zu.


Baustellen-Regel Nr. 4: Tolle Leistungen halten wir fest (Aufmaß und Wochenbericht schreiben)

Auch wenn dir die WerkerApp dabei hilft, den Überblick zu behalten, solltest du stets daran denken, alle deine Leistungen (Aufmaß und Wochenbericht) zu dokumentieren und das geht digital am einfachsten. Insbesondere in der wöchentlichen Dokumentation sind die maßgeblichen Tätigkeiten und Arbeitsvorgänge festzuhalten.

Baustellen Checkliste

Beispielsweise gilt zu dokumentieren:

  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit,
  • Witterung,
  • Unfälle
  • etc.


Da das Aufmaß nach § 2 Nr. 2 VOB/B Basis der Vergütung ist, muss dieses ordentlich dokumentiert sein. In der WerkerApp kannst du das Aufmaß direkt in die Fotodokumentation integrieren. 


Baustellen-Regel Nr. 5: Nur eine saubere Baustelle ist eine gute Baustelle

Baustellenordnung ist das A und O. Das Problem kennen wir alle: … und wer bringt jetzt den Müll weg? Zudem wirft Unordentlichkeit ein schlechtes Licht auf das Team. Deshalb: Halte deine Baustelle sauber.

Ordnung und Sauberkeit sollten auch bei der Dokumentation beachtet werden. Digitale Unterstützung dabei bietet dir selbstverständlich auch deine WerkerApp. Mit ihr kannst du deine Projekte gliedern, sortieren sowie diesen einzelne Dokumente und Bilder zuordnen.


Baustellen-Regel Nr. 6: Material neigt sich dem Ende zu? Nachbestellen!

Irgendwer wird’s schon nachbestellen? So kommt der Arbeitsablauf ins Stocken, weil alle denken, es macht der andere. Unterstützung bieten wir dir auch hier: In der WerkerApp kannst du die Materialnachbestellung mit deinen Kollegen über die Chatfunktion besser koordinieren.


Baustellen-Regel Nr. 7: Handwerker-Ehre – Wir schätzen unsere Kollegen

Mit einem Kollegen versteht man sich super, mit einem anderen gibt’s immer mal wieder Probleme. Auch, wenn es manchmal kracht: Haltet zusammen! Jeder Kollege ist einzigartig, hat besondere Fähigkeiten und trägt zum großen Ganzen bei. Daher ist es wichtig, sich gegenseitig zu respektieren, zu schätzen und zu unterstützen.


 

Unsere Baustellen-Regeln gibt es auch als PDF zum Download:

(Bilder-Quellen: Pixabay & iconmonstr)

Digital dokumentieren

Baustellen und Arbeitsschritte per App digital dokumentieren

Die Handwerkersoftware

Die 1. Blitz und Donner GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die notwendigen Büroarbeiten eines Werbetechnikers auf Papier auf das Nötigste zu reduzieren.
Mittel zum Zweck: Werkerapp, eine App für Android- und Apple-Geräte. Mit ihr haben Monteure und Planer alle Informationen rund um eine Baustelle oder einen Auftrag auf dem Smartphone verfügbar; Bautagebücher, Rapportberichte und Stundenzettel lassen sich direkt in der App erstellen und einem Kunden zuordnen.
Dabei funktioniert sie ebenso einfach und selbsterklärend wie Whatsapp. Kommen während der Begehung oder eines Gesprächstermins Fragen auf, können sich Mitarbeiter direkt mit den Kollegen im Büro austauschen, die sich via Webbrowser in das Programm einloggen. Dadurch kann dem Kunden noch vor Ort eine Lösung angeboten und das weitere Vorgehen besprochen werden. Unternehmen können die App vier Wochen gratis testen, danach kostet sie pro Anwender und Monat ab 3,50 Euro netto. www.werkerapp.com

Werkerapp ermöglicht, Projekte digital zu dokumentieren


In immer mehr Gesprächen mit Werbetechnikern wird deutlich, dass digitale Geschäftsprozesse in der handwerklich geprägten Branche enorm an Bedeutung gewinnen.
Während Programme für die Büroorganisation schon sehr weit verbreitet sind, sind kleine digitale Helfer noch nicht ganz angekommen. Ähnlich wie bei einem Schweizer Taschenmesser gibt es für viele Situationen einzelne perfekt passende Werkzeuge. Bei der Digitalisierung ist Detlev Lang, geschäftsführender Gesellschafter von Euroschild, in der Werbetechnik-Branche bereits vorn dabei. Sein Unternehmen aus Langenzenn setzt die App Werkerapp von 1. Blitz + Donner GmbH ein, um die Baustelle digital zu koordinieren und zu dokumentieren.

Bis vor Kurzem machte Euroschild vor Ort das Aufmaß, zusammen mit zig Bildern, handschriftlichen Kommentaren sowie einigen Gedankenstützen und musste alles nach der Rückkehr in die Firma fertigstellen – eine Arbeitsweise, die auf die meisten Werbetechniker zutreffen dürfte. „Die Herausforderung war, alles möglichst schnell der richtigen Baustelle zuzuordnen. Jetzt sind die Bauvorhaben von Beginn an digital erfasst und ich kann vor Ort gleich die Fotos und Kommentare direkt und einfach am Smartphone festhalten“, erklärt Detlev Lang den Einsatz von Werkerapp bei Euroschild. Aber Baustellen können sich schnell verändern. Dann muss die Abstimmung zwischen Büro und Montagetrupp(s) schnell gehen; gerade kurzfristige Änderungen bedeuten einen hohen Koordinationsaufwand.
Auch in diesem Punkt profitiert Euroschild von der App, beschreibt der Geschäftsführer: „Wir haben erkannt, dass der kürzeste Weg über das Smartphone geht. Eine effiziente Baustellenorganisation spart Zeit und reduziert mögliche Fehler enorm.“ Frank Wiedemann, Gründer der WerkerApp, ergänzt, dass sich Monteure vor Ort in Echtzeit mit dem Büro abstimmen können. So ließen sich vergessene Nachträge oder Baubehinderungen zügig in Bild und Text festhalten.

Die Digitalisierung schreitet in der Werbetechnik-Branche voran. Euroschild dokumentiert Baustellen und Arbeitsschritte per App.

Euroschild-Inhaber Detlev Lang (li.) mit Montageleiter Stefan Vielweber


Digital dokumentieren: Fotos als Absicherung

Durch die Verschärfung des Gewährleistungsrechts Anfang des Jahres ist eine aussagekräftige Dokumentation noch wichtiger geworden – ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

„Wir dokumentieren unsere Arbeit mit Fotos, egal ob Folierung, Installationen oder Änderungen. Damit wären wir bei etwaigen Unstimmigkeiten auf der sicheren Seite, denn wir hätten es sozusagen schwarz auf weiß“,

bekräftigt der Geschäftsführer des 50 Mitarbeiter großen Werbetechnik-Betriebes die Notwendigkeit einer ordentlichen Dokumentation. Anwenden lässt sich die Fotodokumentation auch beim CarWrapping:

Die Folierer können den Zustand des Fahrzeuges vor Arbeitsaufnahme sowie nach Fertigstellung, aber auch die Verklebearbeiten mit Fotos dokumentieren. Ein schöner Nebeneffekt sind Vorher-Während-Nachher-Fotos, die sich gut für Werbezwecke einsetzen lassen. Wird der Erfolg der Leistung abschließend nicht dokumentiert und abgenommen, kann die Baustelle nicht abgeschlossen werden. Euroschild kann hierfür alle Daten, die Mitarbeiter mit der WerkerApp erfassen, über ein anwenderfreundliches Berichtswesen der App in das Abnahmeprotokoll und Berichte einfließen lassen. „Jede Baustelle mit Fotos und Kommentaren können wir einfach als bearbeitbares Word-Dokument mit einem Klick erstellen lassen“, beschreibt Detlev Lang. Den fertigen Bericht sendet der Geschäftsführer als PDF-Datei an den Auftraggeber. Damit hat er seine Baustelle digital und analog erfolgreich abgeschlossen.

Mit Werkerapp lässt sich auch Car Wrapping dokumentieren Bild: Heck Design

Der Artikel wurde zuerst im Fachmagazin „werbetechnik“ veröffentlicht. (www.werbetechnik.de)

Sie finden die Internetseite der Euroschild GmbH hier.


Wir empfehlen Ihnen auch gerne unsere Blog-Artikel über Datenschutz im Handwerk oder Baumängel-Vermeidung.

Wenn Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unseren Blog-Beiträgen oder Fragen zur WerkerApp haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail an feedback@werkerapp.com zu schicken.

Baumängel vermeiden mit WerkerApp – Teil 2

Baumängel vermeiden: Datenschutzkonform dokumentieren mit der WerkerApp

Im ersten Teil dieses Blog-Beitrages sind wir bereits auf die Gründe sowie die rechtlichen Regelungen für Baumängel eingegangen. Im zweiten Teil soll nun aufgezeigt werden, wie Baumängel rechtlich definiert sind und wie man sie am besten vorbeugen kann.

Ein Fallstrick für Handwerker

Besonders interessant dürfte für Handwerker bei § 13 VOB/B vor allem Absatz 3 sein. Dort heißt es: „Ist ein Mangel zurückzuführen auf die Leistungsbeschreibung oder auf Anordnungen des Auftraggebers, auf die von diesem gelieferten oder vorgeschriebenen Stoffe oder Bauteile oder die Beschaffenheit der Vorleistung eines anderen Unternehmers, haftet der Auftragnehmer, es sei denn, er hat die ihm nach § 4 Absatz 3 obliegende Mitteilung gemacht.“

Was bedeutet das:

Wenn der Auftraggeber, also der Bauherr, sich beispielsweise nicht an die Vorgaben im Leistungsverzeichnis hält, von den Plänen oder der Baubeschreibung abweicht, andere als vorgeschriebene Materialien oder Farben verwendet werden, entsteht ein Mangel.  Der Handwerker kann dafür haftbar gemacht werden, wenn er nicht unverzüglich – möglichst schon vor Beginn der Arbeiten – seine Bedenken schriftlich dem Auftraggeber mitteilt, wie VOB/B § 4 Absatz 3 besagt.

  • Selbst wenn kein materieller Schaden vorliegt
  • Wenn das Werk den anerkannten Regeln der Technik entspricht
  • nach Herstellerangaben erstellt wurde und den Handwerker kein Verschulden trifft

kann der Auftraggeber seine Mängelrechte geltend machen.

Die Leistungsbeschreibung und das Leistungsverzeichnis sind somit von großer Bedeutung.

Daher empfiehlt sich eine lückenlose Überprüfung und Dokumentation des Auftrags und der eigenen Arbeit durch den Handwerker. Einerseits um Baumängel zu vermeiden, andererseits um die Kommunikation mit dem Auftraggeber und anderen beteiligten Handwerksunternehmen möglichst effizient und effektiv zu gestalten.

Die WerkerApp bietet hierfür umfassende Dokumentationsmöglichkeiten. Mit ihr können Informationen, Fotos und Formulare zentral gesammelt und passgenau verwaltet werden. Die Dokumentation des Baufortschritts für den Auftraggeber, das Festhalten von Baumängeln sowie die Organisation anstehender Arbeiten für die eigenen Mitarbeiter auf der jeweiligen Baustelle lässt sich einfach und rasch umsetzen. Mit einem Klick können sämtliche relevanten Daten der jeweiligen Handwerker-Leistung exportiert und später im pdf-Format gespeichert werden. Alle Vorgänge erfolgen datenschutzkonform. Die erfassten Daten werden auf Servern in Deutschland gelagert, sämtliche Bild- und Textrechte bleiben bei den Urhebern. 

Überzeugen Sie sich selbst von den besonderen Möglichkeiten! Testen Sie jetzt die WerkerApp.  


Haben Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unserem Blog-Beitrag oder Fragen zur WerkerApp? Dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail an enterprise@werkerapp.com.

Im WerkerApp-Hilfe-Center erklären wir ausführlich, wie Sie ordnungsgemäße Baustellen-Fotodokumentation mit unserer App erstellen können.

Baumängel

Baumängel vermeiden: Was gilt es zu beachten

Die Zahlen sind alarmierend. Seit 2006 hat sich die Anzahl der Bauschäden beim Neubau von Wohngebäuden stark erhöht. Innerhalb von zwölf Jahren sind die durchschnittlichen Bauschadenskosten von 49.000 Euro auf aktuell 84.000 Euro gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 89 Prozent, wie der Bauherren-Schutzbund (BSB) in einer Pressemitteilung zum Bauschadenbericht 2018 schreibt. Um solchen Problemen entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Verwendung einer Software zur Baustellendokumentation. Wird eine Baustelle richtig dokumentiert, können Mängel rechtzeitig erkannt und dadurch vorzeitig ausgebessert werden.

Feuchtigkeit und nicht vorschriftsmäßige Ausführung

Als Gründe für die Entwicklung nennt der gemeinnützige Verein, der private Bauherren und Kapitalanleger bundesweit unabhängig berät, die hohe Marktauslastung, den Fachkräftemangel und eine unzureichende Planung. Besonders mangelhaft waren demnach Dächer, Decken, Fußböden, Wände und die Haustechnik. Die häufigsten Schäden entstanden durch eindringende Feuchtigkeit, nicht vorschriftsmäßige Ausführung, Maßfehler, Risse und falsche Abdichtungen.

„Bauen wird durch höhere gesetzliche Anforderungen und komplexere Bauteile immer komplizierter. Dadurch steigt auch die Fehleranfälligkeit bei der Planung und Bauausführung“, so Bauherren-Schutzbund-Geschäftsführer Florian Becker. Der Bauschadenbericht 2018, eine 34-seitige Studie, wurde vom Institut für Bauforschung e.V., Hannover im Auftrag des Bauherren-Schutzbundes erstellt. In ihr wurde die Entwicklung der Bauschäden sowie der Bauschadenskosten 2018 analysiert.

Dass Baumängel ein grundsätzliches Problem darstellen, ist nichts Neues. Denn ein Haus, das frei von Mängeln ist, muss erst noch gebaut werden, wie Experten sagen. Allgemein ist ein Baumangel ein Sachmangel. Das bedeutet, dass der gegenwärtige Zustand (Ist-Zustand) vom geplanten Zustand (Soll-Zustand) abweicht.

Doch wann ist eine vom Handwerker erbrachte Leistung korrekt und wann weist sie Mängel auf?


      BGB- oder VOB/B-Vertrag?      

Paragraf zu Baumängel, BGB- oder VOB/B-Vertrag?

Wichtig ist, welche rechtliche Regelung bei einer Bauleistung vereinbart wird. Prinzipiell gilt: Liegt keine besondere vertragliche Vereinbarung vor, gilt bei einer Bauleistung immer das Werkvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Da das BGB jedoch sämtliche Arten von Werkverträgen branchenunabhängig abdeckt, empfiehlt es sich Bauleistungen nach der VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vertraglich zu vereinbaren. Denn im Gegensatz zum Werkvertragsrecht des BGB beinhaltet die VOB/B detaillierte Regelungen für die Erstellung von Bauwerken.

Dem Thema Mängelansprüche widmet die VOB/B einen eigenen Paragrafen. In § 13 beschäftigt sie sich umfassend mit den Aspekten von Baumängeln. 

Laut § 13 Absatz 1 der VOB/B ist eine Leistung zum Zeitpunkt der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie:

  • die vereinbarte Beschaffenheit hat und
  • den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Ist die Beschaffenheit hingegen vertraglich nicht vereinbart worden, so ist die Leistung zur Zeit der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie:

  • sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst
  • für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Auftraggeber nach der Art der Leistung erwarten kann.

In der nächsten Blog-Folge gehen wir genauer auf § 13 VOB/B, Absatz 3 und VOB/B § 4 Absatz 3 sowie auf die Baumängel-Dokumentation.


Wenn Sie Anregungen, Tipps, Kritik, Wünsche zu unseren Blog-Beiträgen oder Fragen zu unserer Bausoftware haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail an enterprise@werkerapp.com zu schicken.

Im WerkerApp-Hilfe-Center erklären wir in detaillierten Artikeln, wie Sie das Maximum für Ihren Betrieb aus den Funktionen unserer Handwerkerapp rausholen können. Wir empfehlen Ihnen auch sehr gerne unsere Fallstudie über die Nutzung von WerkerApp in der Werbetechnik-Branche am Beispiel von Euroschild GmbH.

Datenschutz (DSGVO): Auch im Handwerk gilt Einhaltungspflicht

Seit dem 25. Mai 2018 ist die neue europäische Datenschutzverordnung (DSVGO) in Kraft getreten. Datenschutz ist somit wieder ein präsentes Thema. Auch Handwerksbetriebe sind davon betroffen, sobald sie Mitarbeiterdaten erfassen und Kundendaten speichern. 
Experten warnen jetzt vor der Benutzung von WhatsApp auf dem Firmenhandy. Oft wird damit unbewusst gegen die neuen Verordnungen verstoßen.
Die mögliche Folge daraus – hohe Bußgelder!

Laut der neuen Datenschutzverordnung, hat ein Kunde das Recht zu erfahren, welche Informationen von ihm gespeichert sind. Außerdem kann er diese nach Abschluss eines Auftrages löschen lassen. Problematisch wird es, wenn ein Datenaustausch mit dem Kunden oder dem Kollegen über WhatsApp stattgefunden hat.

Oft sind Fotos und Kontaktdaten dann über verschiedenen WhatsApp-Chats verteilt, auf unterschiedlichen lokalen Geräten abgelegt, oder sogar mit einem Cloud-Anbieter synchronisiert. Aus diesem Grund gestaltet sich das Löschen dieser Daten als sehr schwierig und aufwendig. Es ist daher unbedingt notwendig den Überblick zu behalten. Andernfalls kann ein Verstoß gegen die Datenschutzverordnung nicht mehr ausgeschlossen werden. Denn Unwissenheit schützt bekannterweise nicht vor Strafe. Experten empfehlen in solchen Fällen die konsequente Nutzung von DSGVO-konformen digitalen Tools, die diese Konformität gewährleisten. In unserer Bausoftware WerkerApp finden Sie ein modernes DSGVO-konformes Tool, das die tägliche Arbeit in großen Teams erleichtert und deutsche Datenschutz-Standards gewährleistet.

Um den Überblick zu behalten, haben wir für Sie eine Datenschutz-Checkliste erstellt. Sie beinhaltet Fragen, die Sie sich bei der Erfassung von Daten stellen sollten.


WerkerApp als Alternative zu WhatsApp

WerkerApp: Die neue WhatsApp Alternative für Baustellen

 

Die neue WerkerApp wurde extra für die digitale Dokumentation der Handwerksbetriebe entwickelt.
Die Einhaltung der neuen Datenschutzanforderungen war uns bei der Umsetzung dabei besonders wichtig.

 

Durch die Benutzung von WerkerApp,

  • können Sie sicher gehen, dass keine Daten nach außen getragen werden
  • werden sie weder mit dem Handy, noch mit einem Drittanbieter synchronisiert
  • besteht die Möglichkeit mit nur einem Klick alle Daten vollständig zu exportieren und zu löschen
  • und Sie sind darüber hinaus bei Baumängel-Ansprüchen bestens abgesichert

In unserem Hilfe-Center erklären wir noch einmal genauer, warum WerkerApp für Sicherheit im Bereich Datenschutz sorgt.